Mal wieder ein wenig Werbung, mit der man sich hier am anderen Ende der Welt so rumschlägt. Das erste mal zugucken ist in der Tat eher lustig, beim 130igsten mal wird es ein wenig schmerzhaft. Mein Liebling: der großartige junge Schauspielprofi am Ende des Spots.
Ich geh’ mal Koffer packen, am Freitag wird umgezogen! :) Yööey!
…aufgrund diverser technischer Unzulänglichkeiten kann ich die aber leider erst morgen nachliefern. Hmpf! Dafür gibts nen dufte Ausschnitt aus Kath and Kim, einer meiner Lieblingsserien, die den Freitag Abend bestimmte:
Habe ein Stöckchen zugeworfen bekommen. Anscheinend ist das so eine Art Kettenbrief des 21. Jahrhunderts, dieser partikuläre jedoch mit einem Riesenpotenzial an Spaß: Es geht um meinen Soundtrack des Lebens, damit beschäftigt man sich doch gerne! Auf gehts:
01. Prince: She’s always in my hair, Little red corvette, Sometime it snows in April, uneedanotherloverlikeuneedaholeinurhead, Darling Nikki und sooo viele andere!
Na, das fängt ja gut an! Dieser Name muss an erster Stelle stehen, ist doch eine meiner Lieblingsbeschäftigungen, DJs mit ewigen Prince requests zu nerven (zugegebenermaßen nur später am Abend). Der junge Mann scheint das mit den Internetvideos allerdings relativ ernst zu nehmen und auf YouTube sind so gut wie keine zu finden - und die zweie, die es gibt, sind nicht einzubetten in die eigene Website. Gibbes ja nich! Kann also nur besser werden:
02. Astrud Gilberto - The girl from Ipanema
Ich liege in einer Hängematte in Nicaragua, bin schon seit 2 Monaten meinem depressiven Leben in Berlin entkommen und lese eines der spannensten Bücher meines Lebens. Dieser Song entführt mich immer wieder sofort in diese paradiesische Situation. Herrlich!
03. Bobby Hepp - Sunny
Oh mann, durchtanzte Nächte in der Eule (dem Club, in dem auch mein Vater schon seine Jugend verbracht hatte) mit der allerallerallerbesten Freundin. Die war dann verständlicherweise gnatschig, als es wenig später auch zum Lied der ersten großen Liebe wurde. Der Song war aber einfach zu großartig, als ihn nicht “mitzunehmen”.
04. Scissor Sisters - Take your mama out
Es mag komisch klingen, aber der Song war ein Aha-Erlebnis. In pechschwarzer Nacht auf der Landstrasse dachte ich auf einmal: Genau so ist es! Mann! Ich bin erwachsen und kann machen, was ich will. Führte später dann zur Immigration nach Australien. :)
05. Goldfrapp - Strict Machine
Meine Initiation in die Geheimnisse elektronischer und trotzdem melodiöser Musik! Rock’n'roll. Grandiose Überleitung zu den großen Peinlichkeiten:
06. Melissa Etheridge - Like the way I do
Ich weiß. Unglaublich peinlich, aber leider für viele Jahre unglaublich wichtig in meinem Leben! Vor einigen Jahren sogar wieder an Bedeutung gewonnen, habe ich diesen Song doch besiegt! :D Das Leben kann so gut sein. Und für genau diese Momente gibt es:
07. Nouvelle Vague - Dancing with myself / Arctic Monkeys - Dancing shoes
Ich habe es schon mal erwähnt: Ich liebe diese Mädels! Und ich liebe diesen Song! Herrliches Futter für gute Laune. Auch gut:
08. Falco - Jeannie
Ach, noch eine Peinlichkeit, davon kann man ja nicht genug haben. Held und Horror meiner Kindheit, als ich tatsächlich dachte, die Polizei setzt Sonderkommissionen ein, um Kinder zu verhaften, die diesen Song trotz Verbot hören!
09. Nina Simone - My baby just cares for me
Ein wenig schnulzig zum Ende muss es doch werden! :) Außerdem darf Nina Simone in dieser Liste auf gar keinen Fall fehlen! Genau so wenig wie etwas aus der Mojo Club Phase:
10. The Isley Brothers - Work to do
Grandiose Zeiten. Unvergessene Musik! So viel Spaß.
und es fing alles so harmlos an: Ein herrlicher Samstag, nach einem unschuldigem Freitagabend beim Melbourner Literaturfestival (das allerdings so langweilig war, dass wir uns nach einer Dreiviertelstunde aus dem Staub gemacht haben), um 10 Uhr wurden wir von Wilbur und Pauline (die gerade vor ein paar Wochen ihren Weg aus Paris hierher gefunden hat) abgeholt.
Nur wenige Stunden später gabs das erste Gläschen Wein auf einem der vielen unglaublich schnuckligen Weingüter hier auf dem Mornington Peninsula
Danach eine Runde Boule ums Haus (die von mir übrigens grandios gewonnen wurde). Boule ums Haus allerdings in mir bislang unbekanntem Ausmaßen, hier wurde kein Punkt versteckt (und ja, der Pfeil zeigt auf den Snitch AUF der hölzernen Treppenstufe)
Wiederum etwas später haben Wilbur und Pauline ganz hervorragend für uns gekocht
und wir alle miteinander weiter Bier und Wein getrunken. Ein Glück konnten wir trotz Dunkelheit weiter Boule spielen - aus irgendeiner Ecke tauchte nämlich ein Mini-Boule-Set auf, das wir nicht mehr UMS Haus, sondern DURCHS Haus gespielt haben:
Und ja, das ist die Dusche. Das Spiel hat uns so fasziniert, dass Jamie und Pauline sogar kurzzeitig den Wein vergaßen und in Denkerpose verharrten
Allzulange wurde der Wein allerdings nie vergessen, ich schätze mal das ist der Grund warum die Dinge ein wenig verschwommen
Bis ganz klar wurde: Wir müssen ins Bett!
INS BETT! ALLEMANN!!
Am nächsten Morgen: Katerfrühstück im Sonnenschein!
und anschließend der erste Besuch am Strand für dieses Jahr.
Kinderheitserinnerungen wurden heute wach, als wir uns auf eine schöne Wanderung auf dem noch schöneren Mornington Peninsula begeben haben. So ein paar Stunden knackiges Laufen in herrlitscher Natur bereiten einen doch besser auf einen gemütlichen Nachmittag vorm Kamin mit Tee und Buch vor als ein Vormittag mit ebensolcher Tätigkeit (siehe >> Samstag ;)).